Einheitsbilanz Deutschland – 1990-2010

Wissenschaftliche Daten und Fakten verschiedener Studien im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) beweisen 20 Jahre nach der Wiedervereinigung im Oktober 2010: Der Aufbau in den neuen Bundesländern ist viel besser verlaufen als viele glauben. Lesen Sie hier mehr über die neuen Chancen, das neue Lebensgefühl, das neue Unternehmertum und die beispiellose Wohlstands- entwicklung in Ostdeutschland nach 20 Jahren Sozialer Marktwirtschaft, Freiheit und Demokratie.

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Wie sich die Natur erholt hat

Der Sozialismus in der DDR hatte auch für die Umwelt dramatische Folgen. Inzwischen hat sich die Lage in der Luft, in Flüssen und Seen der neuen Bundesländer zum Besseren gewendet. Das nehmen auch die Menschen in Ostdeutschland zur Kenntnis – in Form einer deutlich gestiegenen Umweltzufriedenheit.

Der Mauerfall brachte auch der Umwelt eine Wende – zum Besseren

Nirgendwo ist der Erfolg des Einheitsprozesses so augenfällig wie im Bereich der Umwelt. Obgleich die DDR auch vor dem Mauerfall mit unberührter Naturflecken aufwarten konnte, war gerade rings um die großen Industriekombinate die Zerstörung der Umwelt gigantisch. Erinnern Sie sich noch an den schwefeligen Braunkohlegeruch, der über vielen Regionen hing, oder dass man hier sogar tagsüber mit Licht fahren musste? Sehen Sie noch die Schaumkronen auf Flüssen, die die Chemielast nicht mehr abarbeiten konnten?

Statistik zum Schadstoffausstoß in West- und Ostdeutschland.
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Statistik zum Schadstoffausstoß in West- und Ostdeutschland.
Der Schadstoffausstoß der DDR lag bezogen auf die Einwohnerzahl an der Weltspitze.

Der Ausstoß von Kohlendioxid und Staub in der DDR war, so fasst es Dr. Joachim Ragnitz in seiner ifo-Studie zusammen, „bezogen auf die Einwohnerzahl sogar die höchste der Welt“. Weit über 30 Millarden Euro, hat Prof. Klaus Schroeder in seinem Gutachten vorgerechnet, hat die Umweltsanierung in den letzten 20 Jahren verschlungen. Das Geld ist gut angelegt.

Grafik zur Schadstoffbelastung der Elbe und des Rheins.
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Grafik zur Schadstoffbelastung der Elbe und des Rheins.
Die Gift-Belastung der Elbe ist nach dem Mauerfall stark zurückgangen.

Binnen weniger Jahre gingen die biologischen Belastungen aus kommunalen Kläranlagen um 46, die Phosphorbelastungen sogar um 66 Prozent zurück. In der Elbe sank beispielsweise bis Mitte der 90er Jahre die Quecksilberbelastung von 16 auf 4,7 Tonnen, der Bleigehalt ging um 70 Prozent zurück. Die Menschen eroberten sich das unschätzbare Kapital einer intakten Natur Stück für Stück zurück: Etliche kleinere Flüsse und Seen haben heute gar wieder Trinkwasser- Qualität.

Steigung der Zufriedenheit mit dem Umweltzustand.
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Steigung der Zufriedenheit mit dem Umweltzustand.
Die Umweltzufriedenheit der Menschen steigt.

Die Luftqualität wird schnell besser. Braunkohlekraftwerke werden abgeschaltet oder umgerüstet. Schwermetall-Emissionen gehen bereits im ersten Jahrzehnt der Einheit um 60 bis 90 Prozent zurück. Giftige Stickstoff- und Kohlendioxid Emissionen lassen sich – beispielsweise durch einen deutlich verringerten Einsatz der Braunkohle – um bis zu 80 Prozent reduzieren. Fazit: Der Osten kann heute, was die Umwelt betrifft, endlich wieder aufatmen!

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