Wartburg versus VW Passat: 20 automobile Jahre seit dem Mauerfall
Der Wartburg 1989 war die Krönung des Automobilbaus der DDR. 20 Jahre danach werden auch in Ostdeutschland Hitech-Autos montiert, zum Beispiel der VW Passat. SUPER ILLU verglich die beiden Fahrzeuge in einer Zeitreise auf vier Rädern.

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- Ein Autowerk in Ostdeutschland.
- Autowerke in Ostdeutschland gehören heute zu den modernsten der Welt.
Wartburg 1989 - lange Wartezeiten. Preissprung: Den 1,3er gab‘s ab 30.200 DDR-Mark, 30 Prozent teurer als sein Vorgängermodell. Dafür musste ein Facharbeiter 28 Monate lang arbeiten. Die Wartezeit für Otto Normalkunde betrug ca. 16 Jahre. Problem: Durch den Preissprung fehlte oft Geld. Kredit oder Ratenkauf gab es nicht. Bei Nichtkauf musste man noch länger warten.
Die Daten. Die Technik entsprach damals den europäischen Normen. Motor: Viertakter, Vierzylinder, 58 PS. Länge 4,21m. Gewicht 900 kg. Keine Lenkhilfe. Vorderradantrieb. Vorn Scheiben-, hinten Trommelbremsen. Kein Bremskraftverstärker, ABS und ESP. Vorn Automatikrollgurte, hinten Statikgurte. Tank für 40 Liter. Radio mit Aufpreis.

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- Ein starker Anstieg an privatem Autobesitz in Ostdeutschland seit 1989.
- Beim Autobesitz hat der Osten den Westen überholt.
VW Passat 2009 - bei Zulassungen auf Platz 1. Millionen Fans: Als die sechste Passat-Generation auf den Markt kam, eroberte das Auto auf Anhieb Platz 1 der deutschen Zulassungsstatistik. Der B 6 ist mehr als nur ein Mittelklasse-Wagen, dafür vergleichsweise günstig: ca. 23.000 Euro kostet das Einsteigermodell. Dafür muss ein Angestellter 10 Monate arbeiten.
Die Daten. Geballte Technik Spiegelbild des automobilen Fortschritts. Neue Antriebstechnologien, z. B. homogene Direkteinspritzung beim FSI-Benzinmotor. Sechs Airbags, ESP u. a. Schutzsysteme serienmäßig. Crashaktive Kopfstützen, Klimaanlage, Servolenkung, super Bremsanlage. 4,77 m lang. Gewicht 1500 kg. Tank für 70 Liter.
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