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09. Dez 2014

OECD-Studie zur Einkommensungleichheit
Umverteilung in Deutschland funktioniert

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Seit Beginn der Agenda-Reformen (auch Hartz-Reformen genannt) ist die Einkommensungleichheit in Deutschland zurückgegangen. Das zeigt ein genauerer Blick auf die heute veröffentlichten OECD-Zahlen zur Einkommensverteilung.

Zwar hat sich der Abstand zwischen den ärmsten zehn Prozent und den reichsten zehn Prozent seit 1985 vergrößert, dieser Trend wurde aber Mitte der 2000er-Jahre gestoppt. Seit dem sind die Einkommensunterschiede sogar kleiner geworden.

OECD Einkommensverteilung Grafik 1
  • Gini-Koeffizienten der Einkommensverteilung im Zeitverlauf für ausgewählte OECD-Länder
  • Quelle der Darstellung: SVR 2014

Die OECD-Zahlen zeigen auch: Umverteilung in Deutschland funktioniert. Das wird erkennbar, wenn man die Einkommensverteilung vor mit der nach Steuern und Transfers vergleicht. Nach Steuern und Transfers liegt die Einkommensungleichheit unterhalb des OECD-Durchschnitts.

OECD Einkommensverteilung Grafik 2
  • Gini-Koeffizient der Einkommensverteilung für ausgewählte OECD-Länder
  • Quelle der Darstellung: SVR 2014

Dazu Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM: "Die Analyse der OECD-Experten greift zu kurz. Der positive Aufwärtstrend der letzten Jahre und die Erfolge der Agenda-Reformen werden ausgeblendet. Die OECD-Forderung nach höheren Bildungsinvestitionen unterstützen wir jedoch ausdrücklich. Bildungsinvestitionen sind das beste Mittel für mehr Einkommensgerechtigkeit."

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