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04. Dez 2014

Gute Arbeit – für alle
Jeder neue Arbeitsplatz ist ein Schritt zur Vollbeschäftigung

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Heute hat der DGB seinen diesjährigen Index „Gute Arbeit“ vorgestellt. Das erfreuliche Ergebnis: nur noch 20 Prozent der Beschäftigten machen sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft. Zu Zeiten der Finanzkrise waren es 80 Prozent. Dass Deutschland die Krise so gut überstanden hat, verdanken wir zu großen Teilen den Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010.

Das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Es gibt also nicht nur mehr Arbeitsplätze, sondern auch tatsächlich mehr Arbeit (siehe Grafik). Seit Inkrafttreten der Agenda-Reformen hat sich das Arbeitsvolumen um über sechs Prozent vergrößert - von 46 Mrd. Stunden im Jahr 2005 auf 49 Mrd. Stunden im Jahr 2013.

Dazu Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM: „Die Qualität der Arbeit verbessert sich stetig. Das gestiegene Arbeitsvolumen spricht eine deutliche Sprache: Es sind hunderttausende neue Arbeitsplätze entstanden, jeder bedeutet eine neue Chance und ist ein Fortschritt auf dem Weg zu Vollbeschäftigung und Wohlstand für alle.“

Es geht nicht nur um gute Arbeit, sondern um gute Arbeit für alle. Insbesondere für Langzeitarbeitslose, Geringqualifizierte und Mütter. Deshalb sollte die Regierung den Kurs ihrer Arbeitsmarktpolitik überdenken. Pellengahr: „Eine weitere Regulierung von Zeitarbeit muss unterbleiben, um die negativen Folgen des gesetzlichen Mindestlohns zu begrenzen durch den bis zu 570.000 Stellen gefährdet sind.“