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15. Sep 2010

ifo-Studie zum 20. Jubiläum der Deutschen Einheit
Wohlstand Ost macht Fortschritte

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Dresden/Berlin. 20 Jahre Einheit und 20 Jahre Soziale Marktwirtschaft haben den Menschen in Ostdeutschland eine enorme Verbesserung ihrer Lebensumstände gebracht. Das belegen neue Zahlen des ifo-Instituts, Niederlassung Dresden. Die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellte Studie dokumentiert flächendeckende Verbesserungen, die seit dem Ende der DDR beim Lebensstandard, der Wirtschaftsleistung und der medizinischen Versorgung erzielt wurden. 

So dokumentiert das ifo-Gutachten, dass das Arbeitnehmerentgelt Ost in zwei Jahrzehnten von knapp 57 Prozent auf 83 Prozent des Westniveaus gewachsen ist. Die Wirtschaftsleistung je Einwohner stieg um 100 Prozent.

INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr: „Zwar konnten nicht alle Menschen in gleicher Weise von der positiven Wohlstandsentwicklung profitieren. Die Gesamtschau zeigt aber: Die Einheit ist ein Gewinn für die neuen Länder. Natürlich war sie auch ein enormer Kraftakt: Die meisten Ostdeutschen mussten sich nach dem Mauerfall auf völlig neue Anforderungen einstellen. Industrie und Infrastruktur der früheren DDR mussten weitgehend neu aufgebaut werden. Demokratie und Soziale Marktwirtschaft haben dazu den richtigen Rahmen geliefert.“

ifo-Studienleiter Dr. Joachim Ragnitz weist darauf hin, dass 20 Jahre nach der Vereinigung die Erinnerung an die Zustände in der DDR weitgehend verblichen sei. „Insbesondere junge Menschen können sich nicht vorstellen, unter welchen Bedingungen ihre Eltern und Großeltern gelebt haben. Die Fakten unserer Studie zeigen, dass die in der Öffentlichkeit verbreitete Enttäuschung über die Entwicklung nach der Wende unangebracht ist“, so Ragnitz.

Institut für Wirtschaftsforschung (ifo-Dresden): „20 Jahre Deutsche Einheit Bestandsaufnahme der wirtschaftlichen Fortschritte im Osten Deutschlands 1990-2010“. Ein Gutachten im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). 

Rückfragen

Projektleitung: Marco Mendorf, Tel.: 030 27877-179, mendorf@insm.de
Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Bauer, Tel.: 030 27877-174, bauer@insm.de