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07. Okt 2015

Land der Guten Arbeit
Umfrage: Fast alle in Deutschland gehen gerne zur Arbeit

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In Deutschland gibt es nicht nur viele, sondern vor allem viele gute Arbeitsplätze. Der Beleg: 95 Prozent der Berufstätigen in Deutschland gehen gern zur Arbeit.  Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von berufstätigen Männern und Frauen durch das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Die weit überwiegende Zahl der Berufstätigen ist mit ihrem Leben insgesamt zufrieden. Der Grund für dieses positive Ergebnis: Zwei Drittel der Berufstätigen (66 Prozent) sind mit ihrer Arbeit sehr zufrieden. Weitere 23 Prozent sind eher zufrieden. Ganz und gar unzufrieden ist nur ein Prozent.

Trotz der erheblichen Gehaltssteigerungen in den vergangenen Jahren und einem Anwachsen der Reallöhne, hätten vermutlich die meisten nichts gegen ein höheres Einkommen. Immerhin 46 Prozent sind jedoch mit ihrem derzeitigen Verdienst sehr zufrieden. Richtig unzufrieden sind lediglich 4 Prozent.

Ein hohes Gehalt allein macht aber noch keine gute Arbeit aus. „Wird Ihrer Arbeit ausreichend Wertschätzung entgegengebracht?“ Auf diese im Arbeitsleben wichtige Frage antworten 72 Prozent der Deutschen mit „ja, auf jeden Fall“ oder „eher ja“. Auffällig ist, dass diese Wertschätzung mit dem Alter steigt: Bei den über 50-Jährigen sind es sogar 77 Prozent.

Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer INSM: „Die Umfrageergebnisse zeigen klipp und klar, dass Deutschland das Land der Guten Arbeit ist. Das sah vor zehn Jahren noch ganz anders aus, als wir mit steigenden Arbeitslosenzahlen und immer mehr Langzeitarbeitslosen zu kämpfen hatten. Flexibilität hat seitdem die Arbeitsplätze geschaffen, die zuvor überzogene Regulierung vernichtet hatte. Wer jetzt wieder zusätzliche Regulierung fordert, gefährdet die erreichten Erfolge und verbaut vielen Menschen die Chance auf Teilhabe und Verbesserung ihrer Lebensumstände.

Lesen Sie zum Thema hier auch den Gastbeitrag von Wolfgang Clement aus dem Tagesspiegel vom 04.10.2015