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16. Jun 2009

Metzelder: "Deutschland braucht eine echte Bildungsoffensive - gerade in der Krise!"

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In Zeiten von staatlichen Rettungsplänen für Banken und andere Unternehmen darf die Bildung nicht aus den Augen verloren werden: Das forderte der Fußballprofi Christoph Metzelder (Real Madrid) am Mittwoch in einer Rede vor rund 300 Studierenden der Humboldt Universität zu Berlin (HU). Die Gastvorlesung mit dem Titel "Bildung für alle: die Soziale Marktwirtschaft" fand auf Einladung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und des Leiters des Instituts für Management der HU, Prof. Dr. Joachim Schwalbach, statt. 

Christoph Metzelder
  • Fußballprofi Christoph Metzelder hält einen Gastvortrag vor Studierenden in Berlin
  • © INSM / Michael Reitz

"Der einzigartige Ausgleich zwischen Leistungsprinzip und Chancengerechtigkeit - unabhängig von der sozialen Lebenssituation der Familie - ist das Markenzeichen der Sozialen Marktwirtschaft." Die Voraussetzungen zu schaffen, dass junge Menschen unabhängig von Herkunft und Vermögen gute Startchancen haben, sei eine Aufgabe der gesamten Gesellschaft. "Dafür steht das Soziale in der Sozialen Marktwirtschaft" so Metzelder.

"Sozial bedeutet für mich aber auch bürgerschaftliches Engagement wie ehrenamtliche Tätigkeiten, Stiftungen und private Initiativen. Ich hatte im Leben sehr viel Glück und möchte mit meiner Stiftung der Gesellschaft etwas davon zurückgeben. Deshalb ist auch das private Engagement für junge Menschen für mich eine Herzensangelegenheit." 

Christoph Metzelder
  • Großes Interesse der Studierenden an Fußballprofi Christoph Metzelder
  • © INSM / Michael Reitz

Metzelder machte anhand von Vergleichen zwischen Sport und Wirtschaft deutlich, dass Bildungsinvestitionen in Krisenzeiten zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung führen: "Bildung und Ausbildung sind die Grundvoraussetzung dafür, dass junge Menschen in Krisenzeiten eine adäquate Lehrstelle finden und der Arbeitsmarkt wieder an Dynamik gewinnt."

Bundesweit protestierten parallel zur Vorlesung junge Menschen für bessere Bildungsbedingungen. Eine Studie des DIW econ im Auftrag der INSM hatte Anfang des Jahres ergeben, dass im Rahmen der Konjunkturpakete bei weitem zu wenig in die Bildung investiert wird.

Die gemeinnützige Christoph-Metzelder-Stiftung "Zukunft Jugend" (www.metzelder-stiftung.de) wurde 2006 gegründet. Sie setzt sich dafür ein, dass alle Kinder und Jugendlichen gleiche Ausgangschancen in Bildung und Beruf erhalten. 

Pressekontakte

Bernd Schwang, Tel. 0221-4981 412, schwang@insm.de
Robert Matschoß, Tel. 030-700186 766, robert.matschoss@s-f.com 

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