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Gerechtigkeitsmonitor 2015

Deutschland ist gerechter geworden

In Deutschland geht es zunehmend gerecht zu. Das zeigt sich vor allem im internationalen Vergleich. Das ist eines der zentralen Ergebnisse des INSM-Gerechtigkeitsmonitors, den das Institut der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der INSM berechnet hat.

30. Juni 2015

Pressemeldung als PDF Gerechtigkeitsmonitor 2015 Kurzfassung der Studie

Dank der gesunkenen Jugendarbeitslosigkeit und einer guten Lage auf dem Arbeitsmarkt hat sich Deutschland am deutlichsten bei der Chancengerechtigkeit verbessert und stieg von Rang 14 auf Rang neun auf.

Für den Gerechtigkeitsmonitor wurde untersucht, wie es um die Gerechtigkeit in 28 OECD Mitgliedsstaaten bestellt ist. Dabei wurden zwischen sechs Dimensionen unterschieden: Chancengerechtigkeit, Leistungsgerechtigkeit, Generationengerechtigkeit, Regelgerechtigkeit, Bedarfsgerechtigkeit und Einkommensgerechtigkeit. Zur Berechnung des Monitors wurden alle Dimensionen gleich gewichtet.

Deutschland liegt mit Rang 7 im Gesamtergebnis deutlich über dem OECD-Durchschnitt und konnte sich in der Gesamtpunktzahl weiter verbessern. Vor zehn Jahren belegte Deutschland noch auf 17. Rang. Andererseits könnten einzelne politische Maßnahmen zu einer Trendumkehr sorgen. „Die Mütterrente hat die Generationengerechtigkeit ebenso geschwächt wie der Mindestlohn die Leistungsgerechtigkeit“ kommentiert der Wirtschaftsethiker und Autor der Studie Prof. Dr. Dominik Enste.

Bei der Bedarfsgerechtigkeit, die anzeigt ob jeder Mensch das hat, was er zum Leben braucht, schneidet Deutschland mit Rang sechs erneut sehr gut ab und konnte sich im Vergleich zum „Gerechtigkeitsmonitor 2013“ sogar um einen Platz verbessern. Verbesserungen gab es auch im Bereich der Leistungsgerechtigkeit, sie zeigt, ob jeder Mensch das erhält, was er erwirtschaftet. Hier kletterte Deutschland um vier Plätze auf Rang neun.

„Diese Erfolge zeigen, dass die Soziale Marktwirtschaft funktioniert und unser Land gerechter macht.“ erklärt Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM. „Wenn sich die Politik konsequent am Deutschland-Prinzip orientiert, könnte es Deutschland beim nächsten Gerechtigkeitsmonitor sogar auf’s Treppchen schaffen. Dafür braucht es eigentlich nur ein bisschen weniger Klientelpolitik und ein bisschen mehr Vertrauen in unsere Marktwirtschaft.“
 

Pressekontakt



Florian von Hennet

Pressesprecher
Tel.: 030-27877 174
Fax.: 030-27877 181
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