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08. Jun 2010

Ökonom fordert mehr Mut bei der Haushaltskonsolidierung
Prof. Haucap stellt 50 Behörden in Frage

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Berlin - Anlässlich der Vorstellung seines Buches Behördenflut in Deutschland - 50 Ämter und Institutionen auf dem Prüfstand hat Professor Dr. Justus Haucap, Direktor des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsökonomie und Vorsitzender der Monopolkommission, 50 Behörden benannt, deren Berechtigung zweifelhaft sei. Er liefert damit konkrete Vorschläge zum Sparpaket der Bundesregierung.

Prof. Dr. Justus Haucap
  • Prof. Dr. Justus Haucap
  • © INSM / Nikola Kuzmanic

Es könne nicht sein, dass die seit 1922 existierende Bundesmonopolverwaltung für Branntwein jährlich rund 80 Millionen Euro Steuergeld koste, während das Branntweinmonopol schon 1976 abgeschafft worden sei, so Prof. Haucap. Anhand von 49 weiteren Beispielen fordert Haucap, dass viele Behörden zusammengelegt, privatisiert oder ganz abgeschafft werden sollten.

Die Bürger scheinen mehrheitlich diese Forderung mitzutragen, wie eine aktuelle Umfrage der IW Consult GmbH im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zeigt: 79 Prozent der Befragten bewerten die Arbeit von Behörden als zu kompliziert, und 68 Prozent stehen der Auslagerung von Verwaltungsaufgaben an private Dienstleister positiv gegenüber.
Mit Blick auf die angespannte Haushaltslage dürfe es beim Sparen keine Tabus geben, fordert der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft Hubertus Pellengahr.

Den Steuerzahlern sei es nicht länger zumutbar, defizitäre staatliche Weingüter, Gestüte oder den Nürburgring zu finanzieren. Zudem würde Bürokratieabbau nicht nur Steuergeld sparen, sondern auch unternehmerische Investitionsbremsen lösen, so Pellengahr anlässlich der Buchvorstellung in Berlin. 

Pressekontakte

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Thomas Bauer, Tel. 030 27877-174, bauer@insm.de
Projektleitung: Jan Loleit, Tel. 030 27877-173, loleit@insm.de