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07. Jan 2015

Bildungsverlierer
DGB-Studie bestätigt INSM-Forderungen

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 Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) teilt den Befund des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB): Die Bundesregierung hat ihre selbst gesetzten Bildungsziele verfehlt. Wichtige Ergebnisse einer heute vom DGB veröffentlichten Studie decken sich mit denen von der INSM beim Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in Auftrag gegebenen Studie zum Thema „Bildungsverlierer“: In Deutschland haben 1,3 Millionen junge Menschen zwischen 20 und 29 keinen berufsqualifizierenden Abschluss.

„Deutschland hat zu viele Schulabbrecher und junge Menschen ohne Ausbildung – und das, obwohl wir Fachkräfte dringend benötigen. Leider hat die Bundesregierung bisher zu wenig unternommen. Statt Wahlgeschenke an Ältere zu verteilen, müsste sich die Bundesregierung darum kümmern, dass alle Kinder und Jugendlichen optimale Bildungschancen erhalten. Bildungsverlierer soll und darf es in einem sozial gerechten und leistungsfähigen Deutschland nicht geben“, so Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM.

Dabei ist jedoch nicht eine Unterfinanzierung des Bildungssystems das Problem, sondern dass die Mittel nicht dort ankommen, wo sie dringend gebraucht werden. Prof. Dr. Axel Plünnecke (IW), Autor der Studie „Bildungsverlierer“, erläutert: „Es sollte direkt bei den stark von Bildungsarmut betroffenen Zielgruppen angesetzt werden: Alleinerziehende brauchen für ihre Kinder mehr und bessere Ganztagsschulen und KITAs, um die Vereinbarkeit von Ausbildung und Familie zu verbessern. Zuwanderer aus dem Ausland brauchen neben Anerkennungsverfahren für ihre Abschlüsse gezielte Nachqualifizierungsangebote und Personen ohne Schulabschlüsse bereits bessere Fördermöglichkeiten in den Schulen: angefangen bei besserer frühkindlicher Förderung bis hin zu mehr individueller Förderung.“