Kuratoren und Botschafter

Seit dem Umzug in die Hauptstadt im Jahre 2010 konnte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ihren Aktionsradius erheblich erweitern. Dies ist nicht zuletzt den Botschaftern der INSM zu verdanken. Als Stimme der Sozialen Marktwirtschaft macht die INSM auf den Reformbedarf in Deutschland aufmerksam. Sie verfolgt das Ziel, das Wirtschafts- und Sozialsystem nach den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft zu erneuern. Eine zentrale Position nehmen dabei die Botschafter der INSM ein: Mir ihrem ehrenamtlichen Engagement verbreiten sie die Botschaft der Sozialen Marktwirtschaft. Unter dem Leitgedanken "Chancen für alle" setzen sie sich für einen breiteren Zugang zu Bildung, leichtere Einstiegschancen in den Arbeitsmarkt, einen soliden Staatshaushalt und den Abbau von Bürokratie ein. Die Botschafter unterstützen die INSM mir ihrem Bekenntnis zur Sozialen Marktwirtschaft und darüber hinaus mit Fachwissen aus den Bereichen Wissenschaft, Politik und Journalismus sowie mit ihrem Engagement in Unternehmen und Verbänden. Flankierend zu den Anzeigenstrecken und Werbeaktionen der INSM vertreten sie ordnungspolitische Grundsätze in der Öffentlichkeit. Dazu kommen sie in Buchpublikationen, in Broschüren und auf Veranstaltungen zu Wort.

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Lord Ralf Dahrendorf

(† 17. Juni 2009)

Im Gedenken an Lord Ralf Dahrendorf

Im Gedenken an Lord Ralf Dahrendorf <br/>(† 17. Juni 2009)
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Im Gedenken an Lord Ralf Dahrendorf
(† 17. Juni 2009)

"Wie sozial kann die Soziale Marktwirtschaft noch sein?" fragte Lord Ralf Dahrendorf 2004 im Rahmen der Ludwig-Erhard-Lecture der INSM und umriss seine Vorstellung einer liberalen Politik des Sozialstaates - mit einem "hohen Maß an individueller Wahl- und Entscheidungsfreiheit, daher auch an Selbstbeteiligung, aber zugleich einer langfristig garantierbaren Grundausstattung für alle Bürger."
 

Zum Tod von Ralf Dahrendorf erinnert die INSM hier an diese Rede

Die INSM dokumentiert Auszüge des Nachrufs auf Lord Ralf Dahrendorf in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

Lord Ralf Dahrendorf <br/>(† 17. Juni 2009)
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Lord Ralf Dahrendorf
(† 17. Juni 2009)

Lord Ralf Dahrendorf wurde am 1. Mai 1929 als Sohn des sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten und Widerstandskämpfers Gustav Dahrendorf geboren.


• 1944 bis 1945 war Dahrendorf als Mitglied einer antinazistischen Schülergruppe inhaftiert.
• Nach dem Studium der Philosophie und Klassischen Philologie in Hamburg (Dr. phil. im Jahr 1952) und der Soziologie in London habilitierte er sich 1957 in Saarbrücken.
• Ab 1958 lehrte er Soziologie in Hamburg, Tübingen und Konstanz.
• Sein Engagement für demokratische Reformen führte ihn 1969 für die FDP in den Bundestag.
• Er wurde zunächst Parlamentarischer Staatssekretär im Außenministerium.
• 1970 wurde er zum EU-Kommissar ernannt.
• 1974 bis 1984 Direktor der London School of Economics.
• 1987 bis 1997 Rektor des St. Antony's College, Oxford.
• 1991 bis 1997 Prorektor der Universität Oxford.
• Von 1993 an war Ralf Dahrendorf als Baron of Clare Market in the City of Westminster Mitglied des Britischen Oberhauses.


Lord Dahrendorf galt durch zahlreiche Veröffentlichungen als einer der wichtigsten Vertreter liberaler Gesellschafts- und Staatstheorie.
 

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