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Personal Service Agentur

Die PersonalServiceAgentur (PSA) ist eine Mischung aus Zeitarbeitsfirma und Arbeitsagentur. Die PSA ist 2003 im Rahmen von Hartz I eingeführt worden, um den Agenturen für Arbeit ein weiteres Instrument zur Einbeziehung Dritter in die Vermittlungsaufgaben an die Hand zu geben. Ursprünglich war jede örtliche Agentur der Bundesagentur für Arbeit verpflichtet, eine solche einzurichten. Wegen Misserfolgen und Fehlschlägen ist es den Arbeitsagenturen inzwischen freigestellt, ob sie mit einer PSA kooperieren. Die Honorierung der PSAs erfolgt leistungsorientiert. Bei Einstellung eines Arbeitslosen erhält die PSA eine monatliche Fallpauschale. Wird der PSA-Beschäftigte für mindestens drei Monate von einem Betrieb eingestellt oder von einem entleihenden Betrieb übernommen, erhält die PSA eine Vermittlungsprämie, bei sechsmonatiger Einstellung zusätzlich eine Nachhaltigkeitsprämie. Die PSA wird durch die Kooperation mit einer Zeitarbeitsfirma bei jedem Arbeitsamt eingerichtet.

Mit Hilfe der PSA sollen Arbeitslose an Unternehmen gegen marktübliches Entgelt, aber ohne Beschäftigungs- und Kündigungsrisiko "ausgeliehen" werden. In Zeiten ohne Beschäftigung bleiben Arbeitslose als solche registriert, werden aber weiter qualifiziert. Mit dieser Kombination sollen sie schrittweise ins Berufsleben zurück geführt werden.

Zu Personal-Service-Agenturen, die mit der Bundesagentur für Arbeit zusammenarbeiten, zählen u.a. die Zeitarbeitsfirmen Randstad aus den Niederlanden oder Manpower aus den USA. Als weitere Zeitarbeitsfirma war das niederländische Unternehmen Maatwerk mit von der Partie; 2003 musste Maatwerk jedoch Insolvenz anmelden. (wp)

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