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INSM-Kampagnen

INSM-Kampagnen beleuchten besonders wichtige Schwerpunktthemen aus unterschiedlichsten Blickwinkeln mit Studien, öffentlichen Terminen, Online-Informations-Plattformen und öffentlichen Events. Hier finden Sie solche Kampagnen-Schwerpunkte. Aktuellstes Beispiel dafür ist die Kampagne "Das Richtige tun", die Politik für einen gesunden Staat unterstützt.

Aktion der INSM zur Steuerschätzung Schuldenlast steigt auf Rekordhöhe

Die in der Steuerschätzung des Bundesfinanzministeriums prognostizierten Mindereinnahmen des Bundes führen zusammen mit den beiden Konjunkturpaketen zu einem Rekordschuldenstand. Pro Kopf sind es rund 23.000 Euro, wie der Freiburger Ökonom Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) errechnet hat. Mit einer Demonstration von der Schuldenlast gebeutelter "Deutscher Michel" vor dem Bundesfinanzministerium in Berlin warnt die INSM vor weiteren Wahlgeschenken auf Kosten des Steuerzahlers.

Die Schuldenlast beutelt den "Deutschen Michel". Mit einer Aktion vor dem Bundesfinanzministerium in Berlin macht die INSM auf die Rekordverschuldung aufmerksam.
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Die Schuldenlast beutelt den "Deutschen Michel". Mit einer Aktion vor dem Bundesfinanzministerium in Berlin macht die INSM auf die Rekordverschuldung aufmerksam.
Die Schuldenlast beutelt den "Deutschen Michel". Mit einer Aktion vor dem Bundesfinanzministerium in Berlin macht die INSM auf die Rekordverschuldung aufmerksam.

Berlin 14. Mai 2009 – Die in der Steuerschätzung des Bundesfinanzministeriums prognostizierten Mindereinnahmen des Bundes führen zusammen mit den beiden Konjunkturpaketen zu einem Rekordschuldenstand von 22.700 Euro pro Kopf. Das hat der Freiburger Ökonom Bernd Raffelhüschen im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) errechnet.

„Allein seit 1990 hat sich der öffentliche Schuldenstand nahezu verdreifacht. Deshalb sollten es sich die Parteien verkneifen, im beginnenden Bundestagswahlkampf Wahlkampfversprechen auf Pump zu machen“, sagt Max A. Höfer, Geschäftsführer der INSM.

Während die Schulden je Einwohner 1950 noch bei 188 Euro lagen und 1970 bei 1.053 Euro, stiegen sie 1990 bereits auf 8.448 Euro an. Bis 2010 wird die Pro-Kopf-Verschuldung ein Rekordhoch von 22.709 Euro erreichen. Für 2010 hat das Freiburger Forschungszentrum Generationenverträge von Professor Raffelhüschen die beiden Konjunkturpakete und die von den führenden Wirtschaftsforschungsinstituten geschätzten Steuermindereinnahmen des Bundes für 2009 einbezogen.

Die INSM hat die Politik heute aufgefordert, keine Wahlgeschenke auf Pump zu machen. Dazu traten vier als Deutsche Michel verkleidete Schauspieler vor dem Bundesfinanzministerium auf, die unterschiedlich große und schwere Geldsäcke schulterten. Jeder Sack stand dabei für die Schuldenlast pro Kopf in einem Jahrzehnt bundesrepublikanischer Geschichte.

5 Kommentare

  • 1

    Wahnsinn

    Wenn man ein Land ruinieren will, wie könnte man das besser anfangen also so. Das Credo der ausgeglichenen Haushalte hat schon die merkantilistische Weltwirtschaftsordnung im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts geprägt, mit bekannt desaströsem Ausgang. Die INSM stellt sich zunehmend in Tradition hugenbergscher Propaganda und ist dabei der nächsten Bundesregierung eine brüningsche Politik nahezulegen, die dieser unter einer Neuauflage von Schwarz/rot oder Schwarz/gelb auch intellektuell nichts entgegenzusetzen hat. Und wieder werden sich unsere Enkel fragen, wie wir diesen Verrückten nur auf den Leim gehen konnten, wo doch alles so klar vorhersehbar war. Einfach mal über den Tellerrand schauen und Makroökonomie zu Rate ziehen, statt schwäbische Hausfrauen. Unternehmen sparen sich auch nicht gesund, sondern tun das höchstens, wenn ihnen gar nichts anderes mehr einfällt. Beste Grüße und vor allem Wünsche zur Genesung Andreas Heil

    avatar Andreas Heil 16.05.2009 06:56:54

  • 2

    Untitled

    Es scheint mir schon merkwürdig, dass Sie den Staat auffordern, keine Wahlgeschenke auf Pump zu machen, die für die steigende Schuldenlast essentiellen staatliche Stützungsmassnahmen aber nicht rügen. Dass die Steuerzahler hunderte von Milliarden zahlen sollen, um die Profite der m.E. ans verbrecherische grenzenden Finanzmarktzocker zu garantieren, finden Sie wohl in Ordnung. In Ihrem Verständnis von sozial leiden offenbar nur Banken Not! Ich bin gespannt, ob Sie die Toleranz aufbringen, diesen Kommentar zu veröffentlichen!

    avatar A. Müller 16.05.2009 11:27:08

  • 3

    Neoliberalismus

    Dank des Neoliberalismus ist der Export zu Lasten des Binnenmarktes gestiegert worden. Die Folge ist der Einbruch der Wirtschaft. Wenn dann noch nach der neoliberalen Lehre demnächst der Arbeiter Geld mitbringen muß, damit er überhaupt arbeiten darf, dann ist der Neoliberalismus vollendet. Notwendig ist ein sofortiges Umsteuern in den Keynesianismus, da Autos keine Autos kaufen. Dieser Neoliberalimus könnte wieder in einem Krieg enden. - Armer deutsche Michel! Warum läßt Du Dich von diesen so schnell über den Tisch ziehen, daß Du die Reibungswärme als Nestwärme empfindest?

    avatar Schlüter 17.05.2009 11:35:12

  • 4

    Untitled

    Nette symbolische Aktion. Wird aber nichts bringen. Selbst der Untersuchungsausschuss der Opposition wird im Sande verlaufen. Wir haben Wahlkampf. Die Claims sind schon längst abgesteckt.

    avatar Thorsten 17.05.2009 11:46:16

  • 5

    geht nach Hause der Kpaitalismus ist gestorben.

    die feudalistischen ausgedienten alten Männer leben aber noch und ziehen mit ihren alten Knochen die Fäden. Der liebe Herr Steinbrück fühlt sich weder dem Seeheimer Kreis vepflichtet noch diesen altkonservativen, die auf ihrem Geld sitzen wie die Henne auf dem Ei. Gebt die Fäden an die junge Generation weiter. Der Kapitalismus ist genau wie der Kommunismus gescheitert es bedarf einer Mischform, die die ärmere Bevölkerung gestalterisch mit einbezieht.

    avatar Ichgebeuchmeinennamennicht 17.05.2009 18:52:53

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