FAQ

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen rund um unsere Arbeit, unsere Ziele und unsere Themen. Die Übersicht soll Ihnen helfen, unsere Positionen schnell zu verstehen und Hintergrundwissen kompakt nachzulesen.

Allgemeines zur INSM

  • Was ist die INSM?

    Die INSM ist zugleich Thinktank und Kampagnenorganisation. Sie ordnet das wirtschaftspolitische Geschehen tagesaktuell auf Social-Media und in den klassischen Medien ein, zeigt dabei Positives auf und weist auf Missstände hin. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Wer finanziert die INSM?

    Die INSM wird ausschließlich von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie getragen.

  • Wer ist Geschäftsführer der INSM?

    Seit April 2023 ist Thorsten Alsleben Geschäftsführer der INSM. Das vollständige Team finden Sie hier.

  • Wie versteht die INSM die Soziale Marktwirtschaft – und wie soll sie nach INSM-Vorstellung funktionieren?

    Die Soziale Marktwirtschaft ist ein Wirtschafts- und Sozialkonzept, das auf die Arbeiten der Freiburger Schule der Ordnungsökonomik zurückgeht und von Ludwig Erhard als erstem Bundeswirtschaftsminister umgesetzt wurde. Nach ihr hat der Staat für grundsätzliche Rahmenbedingungen wie eine faire Wettbewerbsordnung und Rechtssicherheit zu sorgen. Aus dem konkreten Marktgeschehen hat er sich herauszuhalten, um die Effizienz freier Marktprozesse zum Heben des Lebensstandards zu nutzen.

Studien & Publikationen

  • Was ist der INSM-Bildungsmonitor?

    Der INSM-Bildungsmonitor ist die größte jährlich erscheinende Meta-Studie zur Bewertung der Bildungslandschaft und Bildungspolitik in den Bundesländern, erstellt vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) für die INSM. Mehr zum Bildungsmonitor…

  • Was ist das Behörden-Digimeter?

    Das Behörden-Digimeter ist eine jährlich erscheinende Studie, die den Fortschritt in der Digitalisierung von Verwaltungsleistunden des Staates dokumentiert. Sie wird vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW Köln) erstellt.

  • Was ist das Marktwirtschaftsbarometer?

    Das INSM-Marktwirtschaftsbarometer misst, wie marktwirtschaftlich beziehungsweise planwirtschaftlich die Deutschen in verschiedenen Politikbereichen eingestellt sind.

  • Wo finde ich Studien und Rankings?

    Alle Studien sind bei „Aktuelles“ unter „Publikationen“ und Studien abrufbar.

  • Was ist der INSM-Ökonomenblog?

    Der INSM-Ökonomenblog bietet Einblicke in die Denkweisen und Analysen renommierter Wirtschaftsexperten. Hier diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft aktuelle Themen rund um Fragen der Wirtschaftspolitik.

Kampagnen & Positionen

  • Wie positioniert sich die INSM zur Schuldenbremse?

    Die INSM spricht sich für eine wirksame Schuldenbremse aus. Vor diesem Hintergrund sind die jüngsten Lockerungen der Schuldenbremse kritisch zu bewerten und zurückzunehmen. Eine wachstumsorientierte, generationengerechte Haushaltspolitik benötigt keine Schulden. Es gibt genug Einsparpotenzial im regulären Haushalt, um Freiräume für zusätzliche Investitionen zu schaffen.

  • Wie lautet die INSM-Position zur staatlichen Förderung des Ausbaus von Gas-Kraftwerken? Welches Problem wird mit der Förderung gelöst?

    Der gleichzeitige Ausstieg aus Atom- und Kohleenergie führt zu einem Mangel an grundlastfähiger Energie, der insbesondere für den Industriestandort Deutschland ein großes Problem darstellt. Neue grundlastfähige Energieerzeugung ist insofern richtig – ein weiterer staatlicher Eingriff in die Energieerzeugung in Form der Kraftwerksstrategie führt Deutschland aber immer weiter in die planwirtschaftliche Interventionsspirale. Stattdessen sollte der Staat stabile, technologieoffene Rahmenbedingungen garantieren, innerhalb derer nichtstaatliche Akteure für eine effiziente Energieerzeugung sorgen. Dazu gehört auch, dass die garantierten Vergütungen sowie die Entschädigungen für abgeregelten überflüssigen Strom entfallen müssen. Die Energieproduzenten müssen Verantwortung für Netzstabilität und Reservekapazitäten oder Speicher übernehmen.

  • Warum setzt sich die INSM für die Abschaffung des Lieferkettengesetzes ein?

    Die EU hat in ihrem Omnibus-Verfahren die Lieferketten-Richtlinie deutlich entschärft. Um gleiche Wettbewerbsbedingungen mit Unternehmen unserer EU-Nachbarn zu schaffen, ist es zu begrüßen, dass das nationale Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz in seiner jetzigen, ungleich schärferen Form abgeschafft wird. Bürokratiebelastungen, wie z.B. das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz, sind inzwischen ein enormer Standortnachteil und werden in vielen Umfragen von Unternehmern als Hauptinvestitionshindernis genannt. Wenn ein solches Gesetz aber dazu führt, dass die Investitionen in andere Länder verlagert werden, wird der Gesetzeszweck nicht erfüllt, stattdessen aber der Wirtschaftsstandort geschädigt.

  • Wie steht die INSM zur steuerlichen Behandlung von Kapitalerträgen im Vergleich zu Arbeitseinkommen?

    Die Steuerbelastung in Deutschland ist insgesamt zu hoch. Im OECD-Vergleich ist Deutschland zum Beispiel trauriger Vize-Weltmeister bei Steuern und Abgaben auf Arbeitseinkommen. Anstatt dies zu ändern wird häufig gefordert, die Besteuerung von Kapitalerträgen zu erhöhen. Da Aktiengewinne und Dividenden aber bereits auf Unternehmensebene vorversteuert werden, liegt keine ungerechte Bevorzugung vor. Außerdem problematisch: Eine höhere Besteuerung von Kapitalerträgen würde die ohnehin noch nicht weit genug verbreitete kapitalgedeckte Altersvorsorge in Deutschland unattraktiver machen. Es würde diejenigen, die privat fürs Alter vorgesorgt haben „bestrafen“.

  • Wie positioniert sich die INSM zu Agrarsubventionen?

    Subventionen sind marktverzerrende Eingriffe des Staates und daher abzulehnen. Anstatt einzelne Branchen oder Technologien (z.B. mit Agrarsubventionen und E-Auto-Prämie) zu fördern, sollten die Rahmenbedingungen für alle verbessert werden.

  • Warum befürwortet die INSM keine Rückkehr zu günstiger Energie aus Russland?

    Die Soziale Marktwirtschaft braucht stabile politische Verhältnisse, um zu funktionieren. Vor diesem Hintergrund sind außen- und sicherheitspolitische Erwägungen im Zweifel reinen wirtschaftspolitischen Interessen überzuordnen. Insofern ist es sinnvoll, dass sich Deutschland aus der energiepolitischen Abhängigkeit Russlands gelöst hat.

  • Warum spricht die INSM vom Fachkräftemangel, wenn gleichzeitig viele Unternehmen Stellen abbauen?

    Beides schließt sich gegenseitig nicht aus. Der aktuell massive Stellenabbau,insbesondere in der Industrie, ist direkte Folge der derzeitigen Wirtschaftskrise und mangelnden Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands, die zu immer weniger Investitionen führen. Gleichzeitig sorgt der demografische Wandel für einen zunehmenden Fachkräftemangel, dem entschieden entgegengewirkt werden muss. Möglichkeiten hierfür sind verbesserte Aus- und Weiterbildung, gezielte Fachkräfteeinwanderung aus Drittstaaten, eine höhere Lebensarbeitszeit oder Anreize gegen die weit verbreitete Teilzeitarbeit.

  • Wie oft wird die Liste zum Stellenabbau aktualisiert und auf welcher Datengrundlage basiert sie?

    Die Liste zum Stellenabbau basiert auf öffentlichen Meldungen zu konkreten Stellenabbauplänen von Unternehmen in Deutschland und wird kontinuierlich aktualisiert. Sie zeigt, dass nahezu alle Branchen und Unternehmensgrößen betroffen sind. Dies ist besorgniserregend und verlangt nach politischen Antworten. Sie ist nicht vollständig, weil bei vielen – gerade kleinen und mittleren – Unternehmen die Abbaupläne nicht öffentlich werden. Wir dokumentieren nur die Fälle, die wir über Medien oder Unternehmensveröffentlichungen mitbekommen.

  • Wäre es nicht gerechter, wenn alle Erwerbstätigen – einschließlich Beamte – in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen?

    Beamten steht aufgrund ihres besonderen Treueverhältnisses zum Staat eine auskömmliche Altersversorgung zu, die sie u.A. gegenüber Bestechlichkeit unempfänglich machen soll. Das Problem ist vielmehr, dass in vielen Bereichen verbeamtet wird, in denen kein besonderes Treueverhältnis notwendig ist. In Zukunft sollte daher nur noch in sicherheitsrelevanten hoheitlichen Kernbereichen (Polizei, Justiz, Bundeswehr) verbeamtet werden. Für die bestehenden Beamtenverhältnisse müssen in Zukunft verbindliche Rückstellungen in den öffentlichen Haushalten gebildet werden.

  • Was hat CO2 mit Klima zu tun?

    CO2 ist eines der sogenannten Treibhausgase, die die Erderwärmung vorantreiben. Neben den natürlichen Vorkommen erhöht sich der Ausstoß „durch von Menschen verursachten Emissionen“. Den Schaden tragen alle. Um Anreize zu schaffen, den Ausstoß dieses Gases zukünftig zu reduzieren, sollte möglichst ein globales Handelssystem für Emissionszertifikate eingeführt werden, welches für effizienten Klimaschutz sorgt, indem der Ausstoß auf die Zahl der vorhandenen Zertifikate begrenzt wird und diese Obergrenze jährlich sinkt. Ein solches System existiert bereits auf europäischer Ebene.

  • Warum ist die INSM gegen das nationale Ziel der Klimaneutralität 2045?

    Deutschland hat sich gesetzlich vorgenommen, bis 2045 klimaneutral zu werden – während wir uns in einem gemeinsamen Zertifikatehandel mit den übrigen EU-Ländern befinden, die bis 2050 klimaneutral werden wollen. Dies bedeutet, dass die Emissionszertifikate, die wir bis 2045 eingespart haben wollen, von anderen EU-Ländern günstiger gekauft werden können. Der Preis sinkt, sie werden mehr Emissionen ausstoßen und 2050 wird in der gesamten EU nicht ein Gramm Co2 weniger ausgestoßen worden sein. Daher sollte Deutschland sich auf den gleichen Pfad begeben wie die gesamte EU. Andernfalls wird unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter leiden, während für das Klima kein zusätzlicher Nutzen erreicht wird.

Presse

  • Wer ist Pressesprecher der INSM?

    Seit 2023 ist Carl-Victor Wachs Pressesprecher der INSM. 

  • Wo finde ich Pressemitteilungen der INSM?

    Hier finden Sie die aktuellen Pressemeldungen. 

  • Wo finde ich Pressefotos der INSM?

    Hier finden Sie die Pressefotos. 

INSM-Faktenfabrik

  • Was ist die INSM-Faktenfabrik?

    Die INSM-Faktenfabrik bietet aktuelle Zahlen, Daten und Fakten über die wirtschaftliche Lage Deutschlands – in Form von Faktenpapieren, dem Dashboard mit aktuellen Grafiken, einer Mediathek mit speziell für Soziale Medien konfigurierten Grafiken und Animationen und dem INSM-Wochenmarkt-Newsletter.

  • Was ist Datengrundlage für die INSM-Faktenfabrik? 

    Die Statistiken basieren auf Veröffentlichungen verschiedener Forschungsinstitute, staatlicher Institutionen sowie auf Studien, die im Auftrag der INSM durchgeführt wurden. Ein Klick auf den Informations-Button verrät die Datenquelle.

  • Darf ich die Inhalte der INSM-Faktenfabrik weiter verwenden?

    Bei jedem „Fakt” finden Sie einen Download-Button, mit dem Sie die Inhalte herunterladen und dann weiterverwenden können. Bitte denken Sie daran, die INSM als Quelle anzugeben.

  • Was kann ich tun, um keine Fakten zu verpassen?

    Abonnieren Sie unseren Wochenmarkt-Newsletter. Jeden zweiten Mittwoch kommen die aktuell wichtigsten Fakten aus der Wirtschaft.

Mediathek

  • Was ist INSM-Mediathek?

    Die Mediathek ist der Ort, wo Sie unsere Pressefotos sowie wichtige Grafiken, Kurz-Videos, Animationen und Zitatkacheln die wir auf Social Media gepostet haben finden.

  • Darf ich die Inhalte aus der INSM-Mediathek frei verwenden? 

    Die Inhalte dürfen kostenlos verwendet werden, sofern die INSM als Quelle gekennzeichnet wird.

     

Veranstaltungen

  • Wo finde ich die kommenden Veranstaltungen?

    Die neusten Veranstaltungen finden Sie immer in unserem Kalender. Dort können Sie sich für die Veranstaltungen auch anmelden.

  • Wo finde ich Fotos und Rückblicke von INSM-Veranstaltungen?

    Hier finden Sie die Rückblicke und auf unserer Flickr-Seite finden Sie die Fotos von unseren Veranstaltungen.

Kontakt & Mitwirkung

  • Wie kann ich mit der INSM in Kontakt treten? 

    Über das Kontaktformular auf der Website oder per E-Mail an info@insm.de. 

  • Kann ich bei der INSM mitarbeiten oder ein Praktikum machen? 

    Informationen zu offenen Stellen und Praktika finden Sie unter Karriere. 

  • Wie kann ich den Newsletter abonnieren oder abbestellen? 

    Über die Newsletter-Seite auf insm.de. Ein Abmeldelink befindet sich in jeder E-Mail. 

  • Unter welchen Social Media Kanälen finde ich die INSM?

Technisches & Datenschutz

  • Wie geht die INSM mit meinen Daten um? 

    Details finden Sie in der Datenschutzerklärung im Footer der Website. 

  • Wo finde ich das Impressum? 

    Details finden Sie hier im Impressum im Footer der Website. 

FAQ - INSM