Mehr als die Hälfte der EU-Staaten bricht Haushaltsregeln

Mehr als die Hälfte der EU-Mitgliedstaaten hat im vergangenen Jahr ihre selbst auferlegten Regeln für Haushaltsdefizite und Staatsschulden gebrochen. Mit Ausnahme von Zypern, Dänemark, Irland, Griechenland und Portugal gaben alle 27 EU-Länder mehr Geld aus, als sie einnahmen, wie aus Eurostat-Daten hervorgeht. Elf Mitgliedstaaten hatten demnach ein Defizit von drei Prozent oder mehr bezogen auf die gesamte Wirtschaftsleistung. Deutschlands Defizit lag bei 2,7 Prozent. Im vergangenen Jahr wiesen den Eurostat-Angaben zufolge 12 EU-Länder eine Schuldenquote von mehr als 60 Prozent des Bruttoinlandsprodukts auf. Die höchsten Schuldenquoten gab es demnach in Griechenland (146,1 Prozent) und Italien (137,1 Prozent). Die Schuldenquote Deutschlands betrug 2025 63,5 Prozent.

Quelle: Eurostat: Mehr als die Hälfte der EU-Staaten bricht Schuldenregeln | tagesschau.de

Steuern und Finanzen – Nachhaltige Politik für kommende Generationen

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft engagiert sich für eine nachhaltige Haushalts- und Steuerpolitik. Und für eine Beschränkung des Staates auf seine Kernaufgaben. Damit kommende Generationen nicht die Folgen ungehemmter Schuldenaufnahme zu tragen haben und Spielraum für Zukunftsinvestitionen bleibt.