ifo: BIP soll 2026 und 2027 um 0,8 Prozent wachsen

Die Erholung der deutschen Wirtschaft hat im Winterhalbjahr an Tempo gewonnen. Das preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttoinlandsprodukt stieg von 0,2 Prozent im vierten Quartal 2025 auf 0,3 Prozent im ersten Quartal 2026. Für das zweite Quartal zeichne sich insgesamt Stagnation ab; Stimmungsindikatoren deuteten auf eine deutliche Abschwächung, Produktions- und Auftragsdaten bislang nur auf begrenzte Effekte hin. Unter der Annahme, dass sich der Iran-Krieg in den kommenden Wochen entschärft und die Straße von Hormus wieder geöffnet wird, dürften die Energiepreise schrittweise sinken, aber über dem Vorkriegsniveau bleiben. Der Energiepreisschock dämpfe das Wachstum 2026 und 2027 jeweils um 0,4 Prozentpunkte. Insgesamt wird ein reales BIP-Plus von 0,8 Prozent in beiden Jahren erwartet.

Quelle: ifo Konjunkturprognose Sommer 2026: Energiepreisanstieg bremst – Finanzpolitik schiebt | ifo Konjunkturprognose | ifo Institut

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