Zeit zu wenden.

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Die deutsche Wirtschaft steht am Scheideweg – es ist Zeit für echte Reformen.
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Warum es Zeit zu wenden ist.

Während Länder wie die USA, Spanien oder Polen sich bestens von der Corona-Krise erholt haben, schwächelt die deutsche Wirtschaft noch immer. Unsere industrielle Stärke droht wegzubrechen: hohe Steuern, Energiekosten und bürokratische Hürden berauben unsere Unternehmen jeglicher Wettbewerbsvorteile.

Auch für die Bürger wird es immer schwerer: Sie sind gemessen am BIP stärker belastet als jemals zuvor und mit einer Steuer- und Abgabenquote für Singles ohne Kinder von 47,9% liegt Deutschland im OECD-Vergleich auf Platz 2. Beim Haushaltsstrompreis sind wir sogar trauriger Spitzenreiter: 38,4 ct/kWh – mehr als in jedem anderen EU-Land.

Trotz der hohen Beiträge steht unser Gesundheitssystem mit einem prognostizierten Defizit von 56 Milliarden Euro für das Jahr 2026 vor dem Kollaps und auch beim strauchelnden Bildungssystem ist wenig Hoffnung in Sicht.

 

Diese Entwicklungen zeigen: Deutschland braucht eine wirtschaftspolitische Wende – jetzt.

Das ist jetzt zu tun:

Reform-Versprechen einlösen

Die Ankündigungen aus dem Koalitionsvertrag müssen nun auch umgesetzt werden. Von der Einkommensteuerreform, bis zum Bürokratieabbau.

 

Reformen vorantreiben

Darüber hinaus ist die Regierung gefragt, weitere Reformen zu realisieren. Besonderer Handlungsbedarf besteht in der Neustrukturierung der Sozialsysteme.

 

Parteitaktik hintenanstellen

Klientel- und parteipolitische Interessen müssen hintenangestellt werden. Die Zukunft unseres wirtschaftlichen Wohlstands ist nicht verhandelbar.

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    ZEIT-ZU-WENDEN-BUS

    Mit dem ZEIT-ZU-WENDEN-BUS machen wir den Reformdruck im politischen Berlin sichtbar. Begleiten Sie uns auf eine besondere Lunch-Tour und erkunden Sie mit uns die Orte des Stillstands und des Reformbedarfs – direkt vor Ort, im Gespräch und mit klarem Blick nach vorn.

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Die Fakten auf einen Blick.

Alle 22 Minuten

eine neue Insolvenz.

2025 erreichte die Zahl der Insolvenzen mit 24.064 den höchsten Stand seit zehn Jahren – rein rechnerisch eine Insolvenz alle 22 Minuten. Hohe Steuern, Energie- und Arbeitskosten sowie ausufernde Bürokratie bringen viele Unternehmen an ihre Grenzen. Insolvenzen kosten Jobs und mindern Staatseinnahmen. Die aktuelle Standortpolitik schadet damit Unternehmen, Beschäftigten und am Ende auch dem Staat selbst.

Teuerstes

Gesundheits- system Europas.

Deutschland hat das teuerste Gesundheitssystem Europas. Mit 5.414 Euro pro Kopf und Jahr sind die Ausgaben so hoch wie in keinem anderen EU-Mitgliedstaat. Das eigentliche Problem ist daher nicht zu wenig Geld, sondern ein ineffizient organisiertes System. Höhere Beiträge lösen dieses Problem nicht. Nötig sind Strukturreformen: weniger gesetzliche Krankenkassen, Selektivverträge, eine zumutbare Kontaktgebühr und eine stärkere Patientensteuerung über ein Primärarztsystem.

Höchster Strompreis

Europas.

Deutschland hat mit 38,5 Cent je kWh aktuell den höchsten Haushaltsstrompreis Europas. Externe Faktoren wie der russische Angriffskrieg und die Lage im Nahen Osten spielen zwar eine Rolle, ein großer Teil ist aber hausgemacht. Der Ausstieg aus Atomkraft und Kohle hat grundlastfähige Energie verknappt. Zugleich werden Erneuerbare stark subventioniert, ohne Netzausbau und Speicher ausreichend mitzudenken. Steuern und Abgaben machen rund ein Drittel des Haushalts-strompreises aus.

Niedrigstes Wachstum

aller OECD-Länder.

Seit 2019 ist Deutschland im Schnitt nur um 0,32 Prozent pro Jahr gewachsen. Das ist ein großes Problem: Wachstum sichert Wohlstand, stabilisiert die Sozialsysteme und ermöglicht Investitionen. Unternehmen brauchen Gewinne für Jobs und höhere Löhne, der Staat profitiert über höhere Steuereinnahmen. Wegen des demografischen Wandels müssen zudem immer weniger Beschäftigte immer mehr Renten finanzieren. Ohne Wachstum drohen stark steigende Beiträge.

300.000

Jobs abgebaut.

Seit 2019 gingen in der Metall- und Elektroindustrie rund 300.000 Arbeitsplätze verloren. Viele Firmen können sich den Standort Deutschland nicht länger leisten und verlagern ihre Produktion in Länder mit besseren Wettbewerbsbedingungen. Mit den Unternehmen gehen auch Arbeitsplätze. Weil Arbeitseinkommen für die meisten Menschen die zentrale Grundlage von Wohlstand ist, gilt: Gute Wirtschafts- und Industriepolitik ist auch gute Sozialpolitik.

Alle 20 Fakten zur schlechten Wirtschaftslage

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ÖFFENTLICHE STIMMEN SEHEN DRINGENDEN REFORMBEDARF

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    ÖKONOMEN

    Öffentliche Einschätzungen von Ökonomen aus Zeitungen und Fachmedien.

    Mit Blick auf den Reformstillstand: Eine Vielzahl von Ökonomen forderte in den letzten Wochen öffentlich einen großen Wurf in der deutschen Reformpolitik. Unabhängig voneinander riefen die Wirtschaftswissenschaftler die Regierung zu mutigen Veränderungen auf. Wir haben die wichtigsten Stimmten gesammelt. Es ist jetzt Zeit, eine umfassende Reformagenda in Angriff zu nehmen.

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    JOURNALISTEN

    Öffentliche Einschätzungen von Journalisten aus Zeitungen und Fachmedien.

    Geeint fordern deutsche Journalisten aus unterschiedlichen Medien eine mutige Reformpolitik der Bundesregierung. Sinnvolle Veränderungen müssen jetzt her, sagen die Politikbeobachter geeint und richten sich damit gegen die derzeitige Tatenlosigkeit im Kabinett.

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    WIRTSCHAFTSVERTRETER

    Öffentliche Einschätzungen von Wirtschaftsvertretern aus Zeitungen und Fachmedien.

    Wirtschaftsvertreter aller Couleur rufen öffentlich zum Umdenken der Bunderegierung auf. In Anbetracht der ökonomischen Herausforderungen fordern Verbandsvertreter und Firmenchefs eine Reform des deutschen Wirtschaftsstandortes. Ihre Nähe zur Realwirtschaft gibt ihnen Recht: Es ist jetzt Zeit zu Wenden.

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DISCLAIMER

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    „Zeit zu wenden“ ist eine faktenbasierte Kampagne mit zahlreichen aktuellen Zahlen und Daten zur wirtschaftlichen Entwicklung. Da unterschiedlichste Organisationen permanent Zahlen und Fakten zum wirtschaftspolitischen Geschehen publizieren, ist es möglich, dass im Laufe der Kampagne einige Zahlen überholt sein werden und ein Update benötigen. Wo dies ohne großen Aufwand möglich ist – z.B. im digitalen Raum – werden wir dies selbstverständlich tun. Bei analogen Medien werden wir die Daten aus Gründen der Nachhaltigkeit und der Kosten nur aktualisieren, wenn die ursprüngliche Aussage, dass eine große marktwirtschaftliche Reform in Deutschland notwendig ist, nicht mehr gehalten werden kann. Deshalb bitten wir um Verständnis, wenn einige Zahlen den Stand vom 21.4.2026 wiedergeben.

Zeit zu wenden. - INSM